"FUNK":
Das junge Angebot von ARD & ZDF geht an den Start - mit Werner an Bord

Pfreunde. Immer weniger Menschen unter 30 schauen noch fern - erst recht nicht öffentlich-rechtlich. Unsere Regierung musste auf diese ruinöse Veränderung selbstverständlich reagieren (was sie zur Abwechslung auch mal getan hat), weshalb sie eine Änderung des Rundfunkstaatsvertrags veranlasste, die ARD und ZDF den Auftrag gibt, Inhalte für Menschen zwischen 14 und 29 zu schaffen.

Vor rund einem Jahr ging es dann los: Unter dem Arbeitstitel "Junges Angebot von ARD und ZDF" suchten und arbeiteten die öffentlich-rechtlichen deutschlandweit nach und an neuen, spannenden Formaten, um die Jugend unseres Landes a.k.a. "14- bis 29-Jährige" (sorry Hila), zu erreichen. Vor ca. einer Woche schliesslich, am 1. Oktober 2016, wurde das Ergebnis dieses Auftrags der Öffentlichkeit präsentiert: "Funk" -  ein Content-Netzwerk mit über 40 Online-Formaten, welche von sowohl bekannten als auch neuen Webvideo-Akteuren entwickelt werden. Dabei steht der Blickwinkel und der persönlicher Bezug der Protagonisten zum Inhalt im Vordergrund.  Funk selber erklärt dies so:

"Denn es geht um ihre Lebenswirklichkeit, ihre Themen, Fragen und Träume. Wir wollen einen Raum schaffen für junge Kreative, für Innovation, für Experimente. Wir wollen ihnen die Möglichkeit geben, eigene Projekte zu verwirklichen, die junge Menschen interessieren und sie zum Mitmachen und Mitdiskutieren animieren."

Ebenfalls in der Zukunft angekommen und ganz 2016 like ist Funk weder im Fernsehen, noch im Radio sondern ausschließlich im Internet unterwegs. Die Formate finden demnach auf YouTube, Facebook, Snapchat, Instagram und weiteren sozialen Plattformen statt. Zudem lassen sich die 40, ja, wirklich 40(!!!) neuen Online-Formate anders als üblich nicht nach klassischen Genres sortieren,  sondern entsprechen drei Nutzerbedürfnissen: Informieren, Orientieren und Unterhalten.

Und Funk wächst kontinuierlich: Gemeinsam mit verschiedenen Partnern werden deutschlandweit in den Redaktionen von ARD und ZDF ständig neue Formate entwickelt. So auch mit den verehrten Pfreunden von Hyperbole TV. In "Germania" bieten sie wöchentlich einen etwas anderen Blick auf Deutschland, indem sie unterschiedlichste Menschen portraitieren, die nicht hier geboren worden sind. Die Macher von Germania selbst sagen:

"Längst in Deutschland angekommene Migranten sprechen über deutsche Eigenheiten und Marotten. Das kann mal lustig, mal ernst sein. (...) Es geht in »Germania« nicht in erster Linie um eine Flüchtlingsdebatte, sondern um den Fakt, dass Deutschland längst ein Einwanderungsland ist und wir schon lange in einer multikulturellen Gesellschaft leben."

Mit der ersten Folge von "Germania" durfte auch Werner ein Teil des neuen Formats sein - wofür ich mich an dieser Stelle noch ein mal herzlich bedanke! Was ich in Germania erzählt habe, seht ihr in dem Video.

Mehr Infos sowie alle Formate von Funk findet ihr auf funk.net.

 

DJ WERNER:
JORDAN RAKEI- "ROOFTOP"

Neben "Talk To Me" zählt "Rooftop" zu meinen Lieblingstracks auf Jordan Rakeis "Cloak", dem Debütalbum des meiner Meinung nach talentiertesten australischen Soul-Musikers derzeit. Schon 2014 teleportierte Rakei mich mit seiner zweiten EP "Groove Curse" in erdpferne andere Sphären, als er mit seiner klaren, warmen Stimme und seinem ausserordentlich jazzigen Soul das Exempel dafür lieferte, wie Neosoul der frühen Nullerjahre à la Maxwell, D'Angelo, Musiq Soulchild und Dwele übersetzt im Jahr 2016 klingt. So viel habe ich seit Dorniks "Something About You" nicht mehr gefühlt. (Und seit Interstellar...)

Von da an war für mich klar - diese EP, und der Mann dahinter, Jordan Rakei, wird für immer einer meiner All-Time-Favorites bleiben. Umso neugieriger und ergeben musste ich auf das warten, was folgen sollte. 
Und so kam "Cloak", wie erwartet, als eine musikalische Offenbarung: Nicht nur Rakeis hohe Gesangskunst, die sich in den Breiten seiner Range, besonders den Höhen, und in seinen genialen Ad-libs präsentiert - auch seine Fähigkeiten als Multinstrumentalist am Klavier und an der Gitarre, aber vor allem sein eingefleischter, echter Soul sowie seine Gabe Jazz so organisch mit RnB und HipHop verschmelzen zu lassen, beweisen ein weiteres Mal, dass er einer der wertvollsten Künstler unserer Zeit ist. 

Natürlich hat das nicht nur DJ Werner erkannt - sondern auch schon der ein oder andere großartige Musiker, wie Tom Misch, Ta-Ku und Disclosure, mit denen aus Brisbane stammende und mittlerweile in London lebende Sänger bereits zusammengearbeitet hat.


Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist: Jordan Rakei spielt am 29.10. in der Ritter Butzke in Berlin.

 

SNEAKERS IN PARIS: NIKE "BEAUTIFUL X POWERFUL" KOLLEKTIONSRELEASE

Foto: Kyra Sophie

Foto: Kyra Sophie

Pfreunde. Ihr habt es wahrscheinlich noch nicht mitbekommen - ich hab ja erst 9 Beiträge auf Instagram dazu gepostet - aber ich habe das vergangene Wochenende gemeinsam mit "Blogger Bazaar"-Gründerin & Workaholic Lisa Banholzer,  Wiener-Export & Newcomer-Fotografin Kyra Sophie sowie Sängerin & Tänzerin Avelina Boateng in Paris verbracht. Natürlich eines exklusiven und pfancy Pfashion-Anlasses wegen - die Pfreunde von Nike nämlich luden zum Release der "Beautiful x Powerful" Kollektion ein, welche wir vier Girls vor Ort aus erster Nähe begutachten durften.

Die neue Beautiful x Powerful Kollektion umfasst vier Nike Footwear Ikonen aus Leder, alle Designs sind all black gehalten: Air Huarache Ultra, Air Presto, Air Max Thea Ultra und Cortez. Vielmehr noch als das stilsichere und cleane Design jedoch haben mich und die Mädchen vor allem die Story hinter der Kollektion gecatcht. Wusstet ihr, dass bis 1984 weibliche Läuferinnen im Wettbewerb nur eine maximale Distanz von 1.500 Metern beschreiten durften, da man davon ausging, ihnen würde für längere Distanzen die körperliche Stärke fehlen? Okay, das mag bei mir vielleicht zutreffen - aber nicht, weil ich eine Frau bin, sondern ein Lauch.
Jedenfalls konnte erst durch Kampagnen einer Gruppe weiblicher Läuferinnen der Frauenmarathon 1984 erstmals stattfinden, nachdem sie jahrelang beim International Runners Committee mit der Unterstützung von Nike für eine Inklusion gekämpft hatten.

Dieser sportliche und revolutionäre Triumph, der mit dem olympischem Sieg der Athletin Joan Benoit Samuelson beim Marathon 1984 begann, wird mit der Beautiful x Powerful Kollektion gefeiert, die neuen Designs repräsentieren Emanzipation und female Empowerment und sind damit sowohl modisch als auch thematisch aktueller denn je.

Auch während unseres Paris-Trips drehten sich die meisten der Gespräche zwischen mir und der Crew darum, wie wichtig Sisterhood und gegenseitiges Empowerment ist - gerade in einer so schnelllebigen und hochkompetetiven Branche, wie der Mode, welche stark von Image und Effekthascherei getrieben ist. Wir sprachen darüber, wie wir mit Schwierigkeiten und Herausforderungen umgehen, die sich uns im Beruf und allgemein im Leben stellen, wir teilten unsere persönlichen Definitionen von Stärke und Schönheit miteinander.
...Und flochten uns gegenseitig die Haare...

In meinem "A TRIP TO PARIS - Nike Beautiful x Powerful"-Video bekommt ihr all das, und viele weitere Eindrücke von Frauen, die über ihre eigenen Grenzen hinauswachsen und andere durch ihre Kreativität, ihr Engagement - und ihre Moonwalks - inspirieren, zu sehen.

Credits
Kamera: Lewis Lloyd
Schnitt: Lewis Lloyd & Wana Limar
Musik: Bxle. & Occupé - Slippin

Foto: Kyra Sophie | Nike Beautiful x Powerful Cortez an Avelina Boateng

Foto: Kyra Sophie | Nike Beautiful x Powerful Cortez an Avelina Boateng

Die Beautiful x Powerful Kollektion Premium Leather ist ab dem 6. Oktober online unter Nike.com und bei ausgewählten Nike Sportwear Händlern erhältlich. #sponsored

Nike Beautiful x Powerful Premium Leather Cortez |

Nike Beautiful x Powerful Premium Leather Cortez |

Tasche & Kleid: William Fan

Tasche & Kleid: William Fan